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Getreidearten

Weizen

Weichweizen verfügt aufgrund seines hohen Kleberanteils über eine gute Backfähigkeit. Er eignet sich daher hervorragend zur Herstellung von Brot, Gebäck und Mehlspeisen. Hartweizen wiederum wird vor allem zur Erzeugung von Teigwaren verwendet. Generell ist Weizen eine fettarme Eiweiß- und Ballaststoffquelle und enthält u. a. die Mineralstoffe Phosphor und Mangan.

Roggen

gedeiht auch in kühleren und feuchteren Gebieten. Hat einen geringen Klebergehalt, weshalb dem Roggenmehl oft ein bestimmter Anteil Weizen zugefügt wird, um seine Verarbeitungsfähigkeit zu verbessern. Das Getreide ist eine Ballaststoff- und Eiweißquelle, reich an Folsäure sowie den Mineralstoffen Phosphor und Mangan.
Geschmack: würzig

Dinkel

gehört zu den ältesten Brotgetreidearten und ist eine bespelzte Form des Weizens. Dinkel ist eiweiß- und ballaststoffreich, reich an Niacin, Magnesium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sowie eine Quelle für Vitamin B1, Panthothensäure, Vitamin B6, Folsäure und Kalium. Grünkern ist übrigens keine eigene Getreidesorte, sondern Dinkel, der in halbreifem Zustand geerntet wurde.
Geschmack: leicht nussige Note

Emmer

zählt zu den ersten und ältesten Getreidesorten. Das Urkorn blieb in seiner Urform erhalten. Emmer hat überdurchschnittlich viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Selen.
Geschmack: Feinwürzig

Einkorn

auch Urkorn-Einkorn kannten die frühen Bauerngemeinschaften - bereits 7.000 v.Chr. wurde dieses Ur-Getreide geerntet. Einkorn schmeckt kräftiger, ist reich an Mineralstoffen und Aminosäuren und gilt als reinigend.
Geschmack: Einzigartig Nussig

Waldstaudenroggenkorn

auch bekannt als Johanni- oder Johannesroggen. Dieser Ur-Roggen hat bis zu 50 Prozent mehr Ballaststoff-Anteil als der bekannte Roggen. Die dunklen, leicht süßlichen Waldstaude-Körner sind aber wesentlich kleiner und sehr gehaltvoll.
Geschmack: Erdig, leicht süßlich

Zertifizierungen

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